Hier … Wo die Erde endet und das Meer beginnt …

Liebes Reisetagebuch,

heute sind wir extra früh aufgestanden, denn wir hatten ja viel vor. Wenigstens zwei Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Lissabon wollten wir noch ansteuern, ehe wir das halbe ein Drittel Land gen Süden durchqueren.

So standen wir pünktlich um 9 Uhr an unserem gestern entdeckten Lieblings-Frühstücksrestaurant, das samstags jedoch erst um 10 Uhr aufmacht.

Aber egal, denn nachdem unser Vermieter in den vergangenen Tagen weder auf Anrufe noch auf E-Mails reagierte (so hatten wir den Türcode zum Betreten der Wohnung nur über eine zufällig angetroffene Reinigungskraft erhalten), hatten wir ohnehin schon ein wenig die Schnauze voll von Lissabon und wollten nur noch losfahren.

Doch leider zeigte sich auch der Sender zum Öffnen des Garagentors von unserem Bestreben und eifrigem Knöpfchen drücken gänzlich unbeeindruckt. 😒

So saßen wir zunächst in der FeWo fest, bis ich beim – eher nur noch aus Langeweile geborenen – x-ten Anrufversuch mit unterdrückter Rufnummer im Büro des Vermieters, plötzlich und gänzlich unerwartet, doch noch ein (mutmaßlich) menschliches Wesen in der Leitung hatte.

Immerhin konnte unser Auto dann rasch befreit werden und es endlich losgehen!

Der enge Zeitplan erlaubte es uns schon nicht mehr, unser Märchenschloss in Sintra zu besichtigen, deshalb ging es zunächst zum Cabo da Roca, den westlichsten Punkt des europäischen Festlands.

Einer für Dieter

Von dort aus fuhren wir dann weiter zum Boca do Inferno, wo wir ein Fotoshooting mit Möwen hatten, die eine professionelle Model-Karriere anstreben.

Danach waren wir bereit, an die Algarve zu fahren.

🏙 🚘 🏖

Nach den ersten Kilometern waren die beste Frau der Welt™ und ich uns schon mal einig, dass die Portugiesen alle kein Auto fahren können. 🤯

Gegen Abend trafen wir dann in unserem Resort in Albufeira ein. Hier sprechen fast alle Deutsch – gruselig. Die Einrichtung des Apartments erscheint zwar etwas altbacken, aber es ist auch schön groß. Mehr dazu dann morgen!

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